Die Galerie

Der MOM art space in der Gängeviertel-Fabrique fördert interdisziplinäre, nationale und internationale Projekte sowohl von Nachwuchs- als auch von etablierten Künstlerinnen, die in Hamburg sonst kaum Sichtbarkeit haben. Der MOM art space ist die erste und bisher einzige Ausstellungsfläche im Gängeviertel, die in sanierten Räumlichkeiten untergebracht ist. Sein ca. 90 qm großer Hauptraum bietet professionelles Galerielicht und cleane weiße Wände. Der großzügige „White Cube“ macht den MOM art space zu einem für Künstlerinnen attraktiven Ausstellungsort, der insbesondere auch für großformatige Arbeiten und
Rauminstallationen prädestiniert ist. Mit einem vielfältigen und anspruchsvollen Ausstellungsprogramm soll der MOM art space zum ‚professionellen‘ Dreh- und Angelpunkt des soziokulturellen
Zentrums des Gängeviertels werden.
Die ausstellenden Künstlerinnen können mit der Fotofabrique, der Farbfabrique, dem Bewegungsraum und der Probebühne, die ebenfalls in dem Gebäude beheimatet sind, kooperieren, und die in diesen Flächen aktiven Künstlerinnen können umgekehrt den Kunstraum für eigene Ausstellungen, Performances, Aufführungen oder ähnliches nutzen und so ihre Arbeiten öffentlich zugänglich machen.
Im Gegensatz zu kommerziell agierenden Galerien werden wir vor allem noch nicht etablierte Kunst aus dem In- und Ausland einladen, ihre Arbeiten zu präsentieren. So finden neue, sperrige und experimentelle Impulse, die andernorts in Hamburg keinen Anlaufpunkt haben, ihren Raum. Der internationale
Austausch der bereits existierenden Kunsträume im Gängeviertel hat sich in den letzten Jahren in alle Himmelsrichtungen erweitert, ob Südafrika, Südostasien, Baltikum oder Südamerika. So werden wir versuchen, vom MOM aus, als einem zentralen Ort im Gängeviertel, über unsere räumlichen Grenzen hinweg Projekte zu planen, auszuführen und mit verschiedenen kuratorischen Schwerpunkten
immer wieder neue Perspektiven zu eröffnen.
Das Programm des MOM art space wird derzeit aus einem Kollektiv (Christine Ebeling, Dagmar Rauwald, Charlotte Gaitzsch, Carsten Rabe) kuratiert.

Mit freundlicher Unterstützung der